Die Anwendungsszenarien von 5–50 mm Überwachungslinsen werden hauptsächlich nach den Variationen im Sichtfeld kategorisiert, die sich aus Änderungen in der Brennweite ergeben. Die spezifischen Anwendungen sind wie folgt:
1. Weitwinkelbereich (5–12 mm)
Panoramabeobachtung für geschlossene Räume
Eine Brennweite von 5–8 mm (mit einem Sichtfeld von 60°–90°) eignet sich für geschlossene kleine Bereiche innerhalb von 5×5 Metern, wie Aufzugskabinen und Lobbys. Diese Konfiguration ermöglicht eine breite Abdeckung, obwohl die Detailgenauigkeit relativ begrenzt sein kann.
Innere Überwachung im mittleren Bereich
Eine Brennweite von 8–12 mm (mit einem Sichtfeld von 40°–50°) ist geeignet für Umgebungen im mittleren Abstand von 10 bis 18 Metern, wie Bürokorridore oder kleine Einzelhandelsgeschäfte. Sie bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Abdeckungsbreite und Zielidentifikationsfähigkeit.
2. Mittel- bis Langbrennweitenbereich (12–25 mm)
Überwachung von Straßen und Plätzen
Eine Brennweite von 12–16 mm (mit einem Sichtfeld von 30°–40°) ist ideal für die Überwachung von Zonen, die sich über 20 bis 30 Meter erstrecken, wie Hauptstraßen in Wohngebieten oder Parkplätzen. Dieser Bereich erleichtert die effektive Erfassung von Kennzeicheninformationen und Fußgängermerkmalen. Zoomobjektive bieten in diesen Kontexten deutliche Vorteile, da sie dynamische Überwachung durch flexible Anpassung der Brennweite ermöglichen.
Überwachung von Objekten, die aus Höhen fallen
Eine Brennweite von 16–25 mm (mit einem Sichtfeld von 20°–30°) wird häufig verwendet, um die Außenfassaden von Hochhäusern (14 bis 30 Stockwerke) zu beobachten. Es wird empfohlen, Infrarotbeleuchtungsgeräte zu integrieren, um eine konsistente Bildqualität während nächtlicher Einsätze sicherzustellen.
3. Langer Brennweitenbereich (25–50 mm)
Detailerfassung auf lange Distanz
Eine Brennweite von 25–50 mm (Sichtfeld < 20°) ist für die Überwachung über lange Distanzen von 30 bis 50 Metern ausgelegt. Typische Anwendungsfälle sind Häfen, Grenzkontrollstellen und ähnliche kritische Infrastrukturen. Um die Zielerkennungsgenauigkeit zu verbessern, wird die Integration mit hochauflösenden Bildsensoren empfohlen. Zum Beispiel kann ein 50-mm-Objektiv Schiffsdetails in Flussüberwachungsanwendungen klar auflösen; jedoch muss auf die Ausrichtung zwischen Arbeitsabstand und Bildplane Abstand geachtet werden.
Spezialisierte Anwendungsszenarien
Zoomobjektive ermöglichen einen nahtlosen Übergang von der Weitwinkel-Panoramabeobachtung zur Detailverfolgung auf Teleobjektivniveau, was sie in öffentlichen Räumen wie Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkten weit verbreitet macht. In industriellen Inspektionen sind Objektive im Bereich von 25–50 mm gut geeignet für die präzise Untersuchung von Komponenten in Fertigungslinien.
4. Technische Überlegungen
- Verzerrungskontrolle: Die tonnenförmige Verzerrung ist am Weitwinkelende ausgeprägter. Es wird empfohlen, dies durch digitale Bildkorrekturalgorithmen oder optimierte Rahmen-Techniken zu mildern.
- Lichtverhältnisse: Das Teleobjektivende ist empfindlicher gegenüber lichtarmen Umgebungen. Die Verwendung von Objektiven mit großer Blende (z. B. F1.6) oder zusätzlichen Beleuchtungssystemen kann die Bildqualität bei schwachem Licht erheblich verbessern.
- Installationsanforderungen: Für den Außeneinsatz sollten Umweltschutzklassen (z. B. IP66) und breite Betriebstemperaturbereiche berücksichtigt werden, um einen zuverlässigen Betrieb des Systems unter herausfordernden klimatischen Bedingungen zu gewährleisten.
Die 5 MP 5–50 mm Zoomobjektive, die von Jinyuan Optoelektronik hergestellt werden und über eine CS-Montage sowie ein kompaktes Design verfügen, sind mit 1/2,7″ und 1/2,9″ Format CCD-Bildsensoren kompatibel. Diese Objektive bieten eine hochauflösende Bildqualität und eine breite Brennweitenabdeckung, die effektiv auf verschiedene Überwachungsanforderungen eingeht. Sie stellen eine optimale Lösung für professionelle Video-Sicherheitssysteme dar.